Die Auswirkungen vom starken Niedrigwasser in Deutschlands Flüssen diesen Sommer sind extrem: In Summe könnten die wirtschaftlichen Folgen so groß sein, dass sie laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) das ohnehin kleine Wirtschaftswachstum hierzulande in diesem Jahr komplett zunichtemachen könnten.
Wegen der alarmierend niedrigen Flusspegel hat der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger gestern die Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft zu einem Spitzengespräch nach Bonn eingeladen. Außerdem will das Bundesverkehrsministerium jetzt Maßnahmen auf den Weg bringen.
Mit in Bonn dabei war Ferdinand Rammrath, der Chief Procurement Officer des Chemieunternehmens Covestro, das in Deutschland drei Standorte am Rhein hat und diese Wasserstraße entsprechend stark nutzt. Laut Prognos-Zahlen ist die Chemieindustrie auch die Industrie, die mit Abstand am stärksten von den niedrigen Pegelständen betroffen ist. Wie sich die Situation auf Covestro auswirkt, erklärt Rammrath in dieser Podcast-Folge.
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Außerdem: Stromnachfrage in den USA wird derzeit zum großen Wachstumstreiber für deutsche Unternehmen. Eine ganze Reihe börsennotierter Unternehmen kann dieser Tage außergewöhnlich starke Halbjahreszahlen präsentieren – und zwei- bis dreistellige Zuwächse bei den Aktienkursen binnen eines Jahres. Welche das sind, hat Handelsblatt-Volontär Gökay Gürsoy mit Energiereporterin Catiana Krapp besprochen.
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