Bildung zwischen Aufklärung und Formierung
In der Tradition der österreichischen Erwachsenenbildung gilt Bildung als Instrument der Emanzipation, der Aufklärung und der Demokratisierung. Sie soll Menschen befähigen, gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu reflektieren, sich ein eigenes Urteil zu bilden und an demokratischen Prozessen teilzunehmen. Gerade deshalb ist es bildungswissenschaftlich relevant, dass auch rechte und neurechte Akteure in Österreich den Bildungsbegriff für sich nutzen.
Dabei geht es nicht um Bildung im Sinne von Freiheit, Mündigkeit oder pluralistischer Urteilskraft. Vielmehr wird Bildung als Werkzeug der ideologischen Formierung eingesetzt. Sie dient der Stabilisierung geschlossener Weltbilder, der Ausbildung … Mehr dazu im Beitrag und hier der Lesebeitrag dazu.
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