Experte über Sturzflut in Nepal: «Wohl historisches Ereignis»
Knapp einen Tag nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen – inzwischen auf über 160, wie die Behörden mitteilen. Hunderte Menschen werden weiterhin vermisst, darunter auch Touristen. Ein Schweizer Forscher schätzt das Ausmass ein. Weitere Meldungen: · Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner gibt sein Amt auf Ende Jahr ab. Auch als Parteipräsident der SVP Aargau trete Glarner zurück, wie die Partei mitteilt. Er wolle für eine neue Generation Platz machen. Glarner ist seit 2015 Nationalrat und seit 2020 Präsident der SVP Aargau. · Die Gesamterneuerungswahl des Bundesgerichts wird verschoben: Statt im September findet sie im Dezember statt. Das teilt die Gerichtskommission des Parlaments mit. Der Grund: Sie braucht mehr Zeit für Abklärungen – und zwar zur bekannt gewordenen, früheren Liebesbeziehung zwischen Bundesrichterin Beatrice van de Graaf und Bundesrichter Yves Donzallaz. · Zehn Tage vor der Wahl im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt liegt die Partei in Umfragen mit 42 Prozent klar an der Spitze. Damit könnte die AfD – die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem gilt – zum ersten Mal in eine Landesregierung kommen. Gesternabend kam es zum Fernsehduell zwischen dem amtierendem Ministerpräsidenten Sven Schulze von der CDU und seinem Herausforderer von der AfD, Ulrich Siegmund. Nach dem Schlagabtausch zeichnet sich ab, dass eine Regierungsbildung nach der Wahl sehr schwierig werden dürfte, sagt die SRF-Deutschlandkorrespondentin.
Entwicklungszusammenarbeit: Prescht der Bundesrat vor?
Der Bundesrat will die Entwicklungszusammenarbeit umkrempeln und sparen. Doch in der zuständigen Nationalratskommission sieht sich eine Mehrheit übergangen. Der Bundesrat habe entscheidende Fragen ohne das Parlament geklärt. Ausserdem: Popikone Dolly Parton ist tot. Parton stand 70 ihrer 80 Lebensjahre auf der Bühne. Nebst ihren Hits bewunderten sie die Menschen für ihre Gabe, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen.
Die USA erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf den Iran
Die Regierung von Präsident Donald Trump hat unter anderem neue Sanktionen angekündigt. US-Finanzminister Scott Bessent sagte, man nehme fünf zentrale Einnahmequellen des Iran ins Visier. Was heisst das? Unsere Korrespondentin schätzt ein. Ausserdem: Bisher bezahlen Krankenkassen Palliativbehandlungen nur im Spital vorrständig - zuhause nicht. Doch seit einiger Zeit können Ärztinnen und Ärzte ihre Beratung für schmerz- und angstlindernde Behandlungen über den ambulanten Tarif abrechnen. Was sind die ersten Erfahrungen?
Tödlicher Bergsturz in Bondo: Wer war verantwortlich?
Am Montag beginnt der Prozess gegen fünf Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Bei dem Bergsturz am Piz Cengalo sind 2017 acht Berggängerinnen und Berggänger verschüttet worden. Weitere Themen: · Der Betreiber der Unglücks-Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, Jacques Moretti, sitzt in Untersuchungshaft. Er soll körperliche Gewalt gegen seine Frau ausgeübt haben, berichtet der Westschweizer Fernsehsender Léman Bleu. · Die Ukraine begeht heute den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, im Schatten des russischen Angriffskriegs. An den Feierlichkeiten in Kiew nehmen auch internationale Gäste teil, wie etwa der britische Premier Andy Burnham, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. · Im US-Bundesstaat Nevada müssen sich zehntausende Menschen in Sicherheit bringen - wegen eines Buschfeuers - in der Nähe der Grossstadt Reno.
Abstimmungen im September: Schwerer Stand für beide Vorlagen
Wäre bereits im August abgestimmt worden, wären sowohl die Ernährungsinitiative als auch die Neutralitätsinitiative abgelehnt worden. Das zeigt die Umfrage der SRG, durchgeführt von GFS Bern. Ausserdem: Was würde ein neues Atomkraftwerk in der Schweiz kosten? Nach dem Energiekonzern Axpo und der ETH Zürich liefern nun auch die Akademien der Wissenschaften Zahlen dazu. Sie schätzen die Kosten deutlich höher.