Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

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Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu. Handelsblatt Disrupt finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website. 

Episode List

Wie entlarvt man mit Tiktok-Software Verbrecher, Dirk Labudde?

Feb 20th, 2026 2:00 AM

Dirk Labudde ist Professor an der Hochschule in Mittweida und hat schon spektakuläre Kriminalfälle mitaufgeklärt. Er ist nämlich Digital-Forensiker und forscht und lehrt dazu, wie sich aus digitalen Spuren ein Tathergang rekonstruieren lässt. Mit kriminalistischem Denken und neuen Technologien hat er schon Tatverdächtige überführt und entlastet, deren Schuld beziehungsweise Unschuld mit herkömmlichen Mitteln nicht zu beweisen war. Warum das wichtig ist – auch im Kontext von Unternehmen? Digitale Forensiker, wie, die, die Dirk Labudde ausbildet, arbeiten später oft bei der Polizei: Aber ihr Wissen und ihre Fähigkeiten werden auch für Unternehmen immer wichtiger. In Zeiten von immer größeren hybriden Bedrohungen, arbeiten sie nicht nur bei Cybersicherheitsfirmen und großen Technologiekonzernen - sondern sogar bei Herstellern von Haushaltsgeräten. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki mit Dirk Labudde darüber gesprochen, wie er mit einer beliebten Tiktok-Technologien zur Aufklärung von Verbrechen beiträgt, welche technologische Entwicklung ihm am meisten Sorgen bereitet – und ob er Verständnis dafür hat, wenn Richter seinen neuen Methoden nicht trauen wollen. Linktipps aus dem Podcast: Das Buch „Digitale Forensik“ von Dirk Labudde finden Sie hier: Unternehmen, die sich näher mit digitaler Forensik auseinandersetzen wollen, können hier mit Dirk Labudde Kontakt aufnehmen. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Wie ehrlich muss man mit Investoren sein, Malte Kosub?

Feb 13th, 2026 2:00 AM

Die Berliner Firma Parloa ist seit kurzem auf Platz zwei der wertvollsten deutschen KI-Start-ups. Die Firma entwickelt sogenannte Voice Agents – also virtuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Callcentern. Wer sich bei einem Sportfachgeschäft über schlecht verarbeitete Turnschuhe beschwert, könnte möglicherweise mit einem System von Parloa sprechen. Um KI-Agenten gibt es einen riesigen Hype – und das hat einen Grund: Agenten funktionieren zunehmend autonom. Sie können damit immer mehr Aufgaben übernehmen, die vorher Menschen vorbehalten waren. Noch müssen Nutzer in der Zeit von KI-Werkzeugen wie ChatGPT dem Bot jeden Schritt erklären. KI-Agenten hingegen finden bestenfalls selbst raus, wie sie ein neues Problem lösen. Wenn das wirklich im großen Stil funktioniert, sind die potenziellen Folgen für Unternehmen kaum vorstellbar. Malte Kosub sagt: „Mit jeder Technologie, die wir als Menschheit erfunden haben, sind wahnsinnig viele Chancen verbunden, aber auch wahnsinnig viele Risiken.“ In dieser Folge spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Parloa-Chef und Mitgründer Malte Kosub darüber, wie er Callcenter automatisiert. Sie diskutieren, wie seine Firma von einer Fast-Pleite zu einem hochfinanzierten Start-up wurde – und wie viel Ehrlichkeit in Investorengesprächen nötig ist. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Cyber-Unternehmer Ami Luttwak: Warum sehen Sie uns kurz vor dem Desaster?

Feb 6th, 2026 2:00 AM

Für Google soll es der größte Deal überhaupt werden: Für 32 Milliarden Dollar will der Technologiekonzern das israelischen Cyber-Start-up Wiz übernehmen. Für die Gründer wäre das ein Riesenerfolg. Sie haben sich vor mehr als 20 Jahren als Soldaten der israelischen Elite-Einheit 8200 kennengelernt, die zum Miltärnachrichtendienst des Landes gehört – und dürften jetzt gemeinsam Self-Made-Milliardäre werden. Ob es dazu kommt, ist aber noch ungewiss: Denn für den Deal braucht es die Zustimmung der Kartellhüter. In den USA gab es bereits grünes Licht. Die EU-Kommission prüft die Übernahme noch bis zum 10. Februar. Warum das wichtig ist? Googles Bereitschaft, eine Rekordsumme für Wiz zu zahlen und damit in die Sicherheit seiner Clouddienste zu investieren, spricht für sich: Cyberangriffe und Cybersicherheit gehören zu den Mega-Themen unserer Zeit und betreffen jedes Unternehmen. Ein aktuelles Beispiel ist der Mineralwasser-Abfüller Romina in Reutlingen: Dort stand nach einem Hackerangriff in dieser Woche der Betrieb komplett still. Experten sagen: Wer behauptet, er sei noch nie angegriffen worden, habe es schlicht noch nicht gemerkt. Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) entstehen nun noch mehr Angriffsflächen – und natürlich werden auch die Hacker mit KI immer besser. Ami Luttwak, Mitgründer und Technologiechef von Wiz sagt: “Ich würde sagen, wir stehen eine Minute vor dem Desaster.“ In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Technologiereporterin Larissa Holzki mit dem Unternehmer über drei neue Cyberbedrohungen im KI-Zeitalter gesprochen: Über den Vorteil, den generative KI-Werkzeuge Angreifern verschaffen; über neue Apps, die Leute wie Sie und ich jetzt ohne Programmierkenntnisse dank sogenannten Vibe Coding Plattformen wie Lovable und Cursor entwickeln können – und über einen möglichen „Agent Takeover“: die Gefahr, dass ein Angreifer Ihren KI-Agenten unter seine Kontrolle bringt. Wenn Ihnen das zu düster klingt, gibt es auch einen Trend, der Hoffnung macht: Laut Luttwak bringt KI auch einen Vorteil für die Verteidiger mit. Der Clue: Um den zu erreichen, müssen Sie eine Art virtuelle Cyberarmee zulegen. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Wie OpenAI-COO Brad Lightcap KI in unseren Alltag bringen will

Feb 4th, 2026 4:45 PM

Brad Lightcap verantwortet das operative Geschäft, strategische Partnerschaften und den globalen Marktausbau von ChatGPT – und steht damit im Zentrum der Frage, wie OpenAI aus technologischer Führerschaft ein dauerhaft tragfähiges Geschäftsmodell formt. Das Gespräch, das Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes beim Weltwirtschaftsforum in Davos geführt hat, findet in einer kritischen Phase statt: OpenAIs jüngste Modelle haben nicht alle überzeugt. Kritiker halten die Bewertung von 500 Milliarden Dollar für überzogen. Gleichzeitig strebt OpenAI an die Börse. Lightcap versucht, die Zweifel auszuräumen, und erklärt, warum aus seiner Sicht viele Unternehmen noch keine Effizienzgewinne durch KI sehen. Er spricht über Deutschland als Schlüsselmarkt und OpenAIs erstes Hardware-Produkt für 2026 – gemeinsam mit Ex-Apple-Designer Jony Ive entwickelt und von manchen schon als neue Geräteklasse gesehen.

Kann Eon unsere kritische Infrastruktur schützen, Victoria Ossadnik?

Jan 30th, 2026 2:00 AM

Der Energieversorger Eon muss die Doppeltransformation schaffen: Erstens muss der Konzern den technologischen Wandel mit Künstlicher Intelligenz meistern. Zweitens zwingt die Klimaerwärmung zum grünen Umbau. Und gerade jetzt wird Eon zusammen mit der ganzen Energiebranche zum Ziel von hybriden Angriffen. In Europa herrscht weiterhin Krieg. Und es ist ein Irrglaube, dass die Front nur durch die Ukraine verläuft. Auch in Deutschland gibt es Cyberattacken auf Behörden, Desinformationskampagnen gegen die Bevölkerung und Angriffe auf kritische Infrastruktur, die mehr oder weniger eindeutig aus Russland kommen. Für Unternehmen in Deutschland heißt das, dass sie sich auf Angriffe vorbereiten müssen. Aber wie? Eine gute Ansprechpartnerin für solche Fragen ist Victoria Ossadnik. Sie ist beim Dax-Konzern Eon als COO für das operative Geschäft zuständig und war zuvor Managerin bei den Techkonzernen Oracle und Microsoft. Ossadnik sieht in neuen Technologien eine Chance für ihre Branche, mit den neuen Herausforderungen umzugehen. „Die Antwort kann nicht sein, dass an jeder Bahnlinie, an jedem Telekommunikationsmast und an jeder Stromleitung ein privater Sicherheitsdienst steht“, so Ossadnik. Wie die Eon-Vorständin Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz beim Management der Energiewende einschätzt und wie Unternehmen zusammen mit Sicherheitsbehörden Deutschlands kritische Infrastruktur schützen können, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

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