Zukunftsfähig - Der Germanwatch-Podcast für eine nachhaltige globale Gesellschaft

Zukunftsfähig - Der Germanwatch-Podcast für eine nachhaltige globale Gesellschaft

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Planetare Grenzen bewahren, soziale Gerechtigkeit sichern und nachhaltig wirtschaften – das alles gleichzeitig und so schnell es geht! Politik, Gesellschaft und Wirtschaft müssen ganz schön viel tun, um zukunftsfähig zu sein. Aber was heißt das konkret und wie kann das gelingen? Der Germanwatch-Podcast liebt komplexe Fragen und unkonventionelle Lösungen für aktuelle Themen und Probleme. Ob Klima, Landwirtschaft, Digitalisierung, Bildung oder Ressourcengerechtigkeit – wir sprechen mit Macher:in...
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Episode List

COP30 & der Klimaschutzindex (Globale Transformation gestalten #2)

Dec 17th, 2025 8:15 AM

Gedanken für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung – Ideen zur Zukunftsmitgestaltung „Wir befinden uns in Zeiten der Transformation und jede:r kann sie wirksam mitgestalten.“ Thea Uhlich, Germanwatch Referentin für Klimaschutz und Energie und Stefan Rostock, Germanwatch Bereichsleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung berichten von der COP30, dem CCPI und der Rolle der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Mit Brasilien als erstem demokratischen COP-Gastgeberland seit drei Jahren, war die Zivilgesellschaft in den unterschiedlichsten Formen drinnen und draußen wieder gut vertreten und hat die Konferenz belebt. Wie kann entwicklungspolitische Bildungsarbeit die – zu schwache – aber relevante Dynamik der Klimaverhandlungen aufgreifen und für die motivierende Arbeit vor Ort nutzen? Wie können wir mitträumen und mitgestalten an nachhaltigen Zukünften? Eine Anregung dazu geben uns die Ergebnisse des Klimaschutz-Index: Wenn wir in eine Welt blicken, die sich bereits um 1,5 Grad erwärmt hat und in der noch kein Land genug tut, um die Klimakrise wirklich zu begrenzen: Wie sieht ein Land aus, das trotz all dieser Herausforderungen gerecht, hoffnungsvoll und zukunftsfähig ist? Thea Uhlich, Referentin des CCPI stelle gelungene Beispiele und Aspekte der Transformation einzelner Länder, die im CCPI vertreten sind zusammen und entwickelt so eine nachhaltige Vision. Dieser Germanwatch Podcast beleuchtet zivilgesellschaftliche Akteure als Visionäre, Multiplikator:innen, Bewertende, Brückenbauer und Anwaltschaft für jene, die keine Stimme haben. Im Gespräch suchen und finden wir Wege, BNE in politischen Strukturen zu verankern und Demokratie durch Nachhaltigkeit zu stärken. Moderation: Angela Austermann Quellen und Referenzen IPCC-Berichte über die globale Erwärmung Germanwatch Klimaschutz-Index 2026 – CCPI 2026 Germanwatch Publikationen zur COP 30 UNFCCC-Dokumente zur COP 30 Germanwatch Publikation (2025): 10 Jahre Nachhaltigkeitsagenda – Zeit zum Feiern? Laudato si‘, SDGs und Pariser Klimaabkommen: Anregungen für die Bildungspraxis 6.UNESCO-Programme zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE 2030) Materialien von Germanwatch zum „Handabdruck“-Konzept, darin die Hintergrundbroschüre: Transformation gestalten lernen; die Methodenbroschüre zum Handabdruck: Transformative Bildung mit dem Handabdruck, https://www.germanwatch.org/de/88147; die Mitmachkampagne #climatechallenge - Klimaschutz mit Hand und Fuß und der ausführliche Kalender: Handwerkszeug für Zukunftshandeln Pariser Klimaabkommen und Fortschrittsberichte UN-Dokumente zu „Action for Climate Empowerment“ (ACE) ClimateNarratives – Von Klimaflucht und -engagement Sefa Inci Suvak und Justus Herrmann Eine Produktion von Justus Herrmann, artradio studio/lab., Leostr 11, 50823 Köln, www.artradio.de im Auftrag von Germanwatch. Redaktion: Melanie Gehenzig und Stefan Rostock. Diese Folge des Podcasts wird gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

COP29 & Bildung - Bildung als Schlüssel für Klimagerechtigkeit (Globale Transformation gestalten #1)

Dec 20th, 2024 2:07 PM

Die Klimakrise ist längst Realität: Menschen verlieren ihre Heimat, Infrastruktur wird zerstört, kulturelles Erbe geht unwiederbringlich verloren. Besonders betroffen sind Länder des globalen Südens, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Gleichzeitig fehlt es dort oft an Mitteln, um Schäden zu bewältigen oder sich an den Klimawandel anzupassen. Gerecht? Sicher nicht. Doch was braucht es, um diese Krise zu lösen? Es braucht Wissen, Solidarität und politisches Handeln. Lisa Schultheis und Stefan Rostock von Germanwatch diskutieren, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Menschen nicht nur informiert, sondern auch handlungsfähig macht. Moderiert wird diese Folge von Sebastian Wellendorf, freier Journalist, im Auftrag von climatenarratives.org. Lisa Schultheis berichtet von der COP 29 in Baku, wo sie sich intensiv mit „Loss and Damage“ beschäftigte – den Schäden und Verlusten, die durch die Folgen der Klimakrise verursacht werden, an die man sich aber nicht anpassen kann. Sie erklärt, wie NGOs dieses Thema auf die politische Agenda bringen und warum finanzielle Unterstützung sowie politische Maßnahmen für betroffene Länder überlebenswichtig sind. Die COP29 war enttäuschend im Bereich Verluste und Schäden. Das neue Klimafinanzierungsziel enthält kein Ziel für Verluste und Schäden, was bedeutet, dass der Globale Norden keine klare Verpflichtung hat, dem Globalen Süden Geld für diese Schäden zu zahlen. Stefan Rostock bringt eine praxisnahe Perspektive in die Diskussion ein: Er stellt das Konzept des Handabdrucks vor, das zeigt, wie Jugendliche durch politisches Engagement nachhaltige Veränderungen bewirken können – in Schulen, Gemeinden oder sogar auf internationaler Ebene. Sebastian Wellendorf moderiert die Diskussion. Gemeinsam suchen die Gäste Antworten auf die zentrale Frage: Was braucht es, damit Bildung nicht nur Theorie bleibt, sondern zu echter Klimagerechtigkeit führt? Quellen und Referenzen IPCC-Berichte über die globale Erwärmung UNHCR-Daten zur klimabedingten Migration UNFCCC-Dokumente zur COP 29 Germanwatch-Material zu „Loss and Damage“: Recommendations for a Loss&Damage (Finance) Gap Report (englisch); Climate Justice for the most Vulnerable - Mehr Klimagerechtigkeit für Länder in Not: Das Potenzial neuer Institutionen für Schäden und Verluste und als Ergebnis der COP 28: Pressemitteilung: Fonds für Schäden und Verluste nun handlungsfähig UNESCO-Programme zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE 2030) Materialien von Germanwatch zum „Handabdruck“-Konzept URL: https://www.germanwatch.org/de/handabdruck, darin die Hintergrundbroschüre: Transformation gestalten lernen. https://germanwatch.org/de/19607; die Methodenbroschüre zum Handabdruck: Transformative Bildung mit dem Handabdruck, https://www.germanwatch.org/de/88147; die Mitmachkampagne #climatechallenge - Klimaschutz mit Hand und Fuß https://www.germanwatch.org/de/climatechallenge und der ausführliche Kalender: Handwerkszeug für Zukunftshandeln https://www.germanwatch.org/de/89456 Climate Action Network-Berichte über die Situation von Aktivisten im globalen Süden Pariser Klimaabkommen und Fortschrittsberichte UN-Dokumente zu „Action for Climate Empowerment“ (ACE) Webseite von Sebastian Wellendorf ClimateNarratives – Von Klimaflucht und -engagement Sefa Inci Suvak und Justus Herrmann Eine Produktion von climatenarratives.org im Auftrag von Germanwatch. Redaktion: Sefa Inci Suvak und Justus Herrmann. Diese Folge des Podcasts wird gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Die Rolle der G20 (Die Kosten der Klimakrise #2)

May 22nd, 2024 3:10 PM

Meeresspiegel steigen an, Böden versalzen, Wüstengebiete breiten sich aus – die Folgen des Klimawandels sind vielfältig. Am häufigsten und stärksten zeigen sie sich in Ländern des globalen Südens, obwohl diese am wenigsten zu den globalen Treibhausgasemissionen beigetragen haben. Unfair? Ja. Hinzu kommt, dass vor Ort oft einfach die Mittel fehlen, um Schäden und Verluste nach Wetterkatastrophen zu bewältigen oder ihnen sogar vorzubeugen. Diese globale Gerechtigkeitskrise kann nur dann gelöst werden, wenn alle zusammenkommen: Staats- und Regierungschef:innen, globale Finanzinstitutionen und der Privatsektor. Dabei geht es um viel Geld und darum, wie dieses international verteilt wird. In unserer zweiteiligen Podcast-Reihe zur Internationalen Finanzarchitektur ist David Ryfisch unser Gast. Er leitet bei Germanwatch den Bereich Zukunftsfähige Finanzflüsse. In dieser Folge schildert er seine Eindrücke vom Treffen der G20-Finanzminister:innen in Sao Paolo Ende Februar 2024 und bespricht mit Janina Longwitz, welche Rolle die G20 und der brasilianische Präsident Lula da Silva auf dem Weg zu mehr Klimagerechtigkeit spielen könnte. Weiterführende Links: Klimafinanzierung kurz erklärt (Video): https://youtu.be/PCh-kLuOumU?feature=shared Reform der internationalen Finanzarchitektur kurz erklärt (Video): https://youtu.be/i6elUyQaB8c?feature=shared Weltklimakonferenz kurz erklärt (Video): https://youtu.be/f5Vqv1Kugyg?feature=shared Mehr über Klimafinanzierung bei Germanwatch: https://www.germanwatch.org/de/thema/klima-nachhaltige-finanzierung Ihr habt Fragen, Anregungen oder Ideen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an podcast@germanwatch.org. Folgt uns auch auf LinkedIn oder Instagram und bleibt so immer auf dem Laufenden rund um die Themen Klima, Landwirtschaft, Bildung und Ressourcengerechtigkeit. Idee: David Ryfisch Redaktion: Janina Longwitz, Christian Marquardt Schnitt: eins studio Musik: perplex

Klimafinanzierung reformieren (Die Kosten der Klimakrise #1)

May 22nd, 2024 2:58 PM

Meeresspiegel steigen an, Böden versalzen, Wüstengebiete breiten sich aus – die Folgen des Klimawandels sind vielfältig. Am häufigsten und stärksten zeigen sie sich in Ländern des globalen Südens, obwohl diese am wenigsten zu den globalen Treibhausgasemissionen beigetragen haben. Unfair? Ja. Hinzu kommt, dass vor Ort oft einfach die Mittel fehlen, um Schäden und Verluste nach Wetterkatastrophen zu bewältigen oder ihnen sogar vorzubeugen. Diese globale Gerechtigkeitskrise kann nur dann gelöst werden, wenn alle zusammenkommen: Staats- und Regierungschef:innen, globale Finanzinstitutionen und der Privatsektor. Dabei geht es um viel Geld und darum, wie dieses international verteilt wird. In unserer zweiteiligen Podcast-Reihe zur Internationalen Finanzarchitektur ist David Ryfisch unser Gast. Er leitet bei Germanwatch den Bereich Zukunftsfähige Finanzflüsse. In dieser Folge spricht Janina Longwitz mit ihm darüber, welche Reformen und Maßnahmen nötig sind, um sowohl der Klima- als auch der globalen Gerechtigkeitskrise wirksam entgegenzuwirken. Weiterführende Links: Die vollständige Rede von Mia Mottley: https://youtu.be/cK-guP_Z5Mo?feature=shared Hier ist die Studie: https://www.lse.ac.uk/granthaminstitute/wp-content/uploads/2022/11/IHLEG-Finance-for-Climate-Action-1.pdf Klimafinanzierung kurz erklärt (Video): https://youtu.be/PCh-kLuOumU?feature=shared Reform der internationalen Finanzarchitektur kurz erklärt (Video): https://youtu.be/i6elUyQaB8c?feature=shared Mehr über Klimafinanzierung bei Germanwatch: https://www.germanwatch.org/de/thema/klima-nachhaltige-finanzierung Ihr habt Fragen, Anregungen oder Ideen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an podcast@germanwatch.org. Folgt uns auch auf LinkedIn oder Instagram und bleibt so immer auf dem Laufenden rund um die Themen Klima, Landwirtschaft, Bildung und Ressourcengerechtigkeit. Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Die im Zitat vertretenen Meinungen und Positionen geben nicht zwingend die Ansichten von Germanwatch wieder. Wir danken Hanna Fuhrmann (Mia Mottley) für ihre Stimme bei der Übersetzung des englischen Beitrags. Idee: David Ryfisch Redaktion: Janina Longwitz, Christian Marquardt Schnitt: eins studio Musik: perplex

Die Wärmewende anschubsen (Transformation sozial gerecht gestalten #1)

Apr 10th, 2024 10:00 AM

Um die Klimaziele zu erreichen, muss vor allem im Bereich Wärme noch die große Kehrtwende eingeleitet werden. Sowohl was die Wärmedämmung betrifft, als auch bezüglich des Einsatzes von klimafreundlicher Energie. Vor allem der Gebäudebestand in Deutschland muss energetisch modernisiert werden – und dafür braucht es gute und sozial gerechte Lösungsansätze. Darüber sprechen Christian Marquardt und Daniela Baum in dieser und auch der nächsten Podcast-Folge mit ihrem Kollegen Kai Bergmann aus dem Bereich Deutsche und Europäische Klimapolitik bei Germanwatch. Das Thema ist komplex, deshalb haben wir das Gespräch auf zwei Folgen aufgeteilt. In dieser Folge nehmen wir den Gebäudebestand unter die Lupe und sprechen darüber, was bislang vonseiten der Politik in Deutschland und auf EU-Ebene getan wurde, um die Wärmewende zügig UND sozial gerecht voranzubringen. Und wir schauen auch darauf, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist und was die wichtigsten Baustellen sind. Weiterführende Links: Forderung nach Sofortprogrammen für Verkehrs- und Gebäudesektor (15.03.24): https://www.germanwatch.org/de/90586 Studie zu CO₂-Preis für Verkehr und Gebäudewärme von FÖS und Öko-Institut im Auftrag der Klima-Allianz (13.02.24): https://www.germanwatch.org/de/90352 Verbände-Appell zum Klimageld an Finanzminister Lindner (17.01.24): https://www.germanwatch.org/de/90139 Gebäudeenergiegesetz: Holprige Wärmewende mit zu langem Anlauf (01.07.23): https://www.germanwatch.org/de/88474 Den Newsletter Germanwatch°Kompakt abonnieren: https://www.germanwatch.org/de/GermanwatchKompakt Den Newsletter zu transformativer BNE abonnieren: https://www.germanwatch.org/de/newsletter-anmeldung-transformation-gestalten-lernen Ihr habt Fragen, Anregungen oder Ideen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an podcast@germanwatch.org. Folgt uns auch auf Instagram und LinkedIn und bleibt so immer auf dem Laufenden rund um die Themen Klima, Landwirtschaft, Bildung und Ressourcengerechtigkeit. Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Idee: Daniela Baum Redaktion: Janina Longwitz Schnitt: Franca Bruder Musik: perplex Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.

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