Letzter Tag auf der Bühne am Lendhafen: Bozena Badura und Wolfgang Tischer blicken auf den dritten und letzten Lesetag des 50. Bachmannpreises. Gast dieser Folge ist Literaturkritiker Knut Cordsen, der uns die Geheimnisse von Tiktok erklärt. Außerdem ist Favoritin Lena Schätte zu hören und Klaus Kastberger blickt zurück auf 13 Jahre in der Jury.
Ein letztes Mal live vor Publikum am Lendhafen: Bozena Badura und Wolfgang Tischer besprechen mit ihrem Gast, dem Literaturkritiker Knut Cordsen, den dritten Lesetag der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur. Am Samstag standen noch vier Texte auf dem Programm.
Knut Cordsen ist Literaturkritiker beim Bayerischen Rundfunk und einer der Köpfe hinter ARD Literally, dem TikTok-Kanal der ARD für Literatur. Über diesen Kanal – und wie man auf TikTok ein junges, literaturinteressiertes Publikum erreicht – sprechen die drei zu Beginn der Folge.
Besprochen werden die Lesungen vom 27. Juni 2026:
Alle Texte stehen auf der Website des ORF zum Download und Nachlesen bereit.
Autorin Lena Schätte gilt als eine der Favoritinnen für den PreisZu Wort kommt außerdem die Favoritin des Wettbewerbs: Lena Schätte erzählt, wie sie die Tage nach ihrer Lesung erlebt – und was aus ihrem Text noch werden wird.
Zweiter Vorwurf einer VorabveröffentlichungWie schon am Vortag gab es erneut einen Vorwurf, ein Wettbewerbstext sei vorab veröffentlicht worden. Bestätigen ließ sich auch das nicht, der Text bleibt im Wettbewerb. Eine Analyse zu beiden Vorwürfen gibt es im literaturcafe.de.
Am Ende dieser Folge blicken die Drei auf die Gesamtleistung der Jury in diesem Jahr und sie geben ihre Prognose ab, wer die Jury-Preise und den Publikumspreis gewinnen wird.
Klaus Kastberger über 13 Jahre Bachmann-Jury Wolfgang Tischer (links) im Gespräch mit Bachmann-Juror Klaus KastbergerIm Anschluss an die Live-Aufnahme ist zudem ein Interview mit Klaus Kastberger zu hören, der nach dreizehn Jahren – drei davon zuletzt als Juryvorsitzender – aus der Bachmann-Jury ausscheidet. Im Gespräch blickt er auf die Entwicklung der Jury zurück, auf den Trend zu autobiografischen »Ich-Texten« und auf seine Beweggründe für den Abschied.
Vielen Dank an das großartige Publikum am Lendhafen und den Verein Lendhauer, der auch in diesem Jahr die Live-Aufnahme auf der Bühne ermöglicht hat.
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