Die jüdische Schauspielerin und Aktivistin Sarah Maria Sander zeigt sich erschüttert über die selektive Empathie der Künstler und Filmschaffenden, die erneut die Berlinale zu einem Skandal-Event umgewidmet haben.
Sarah Maria Sander kritisiert in dieser Folge scharf die selektive Empathie, der von einem im Gazastreifen angeblich stattfindenden Genozid schwadronierenden Künstler und Filmschaffenden auf der Berlinale. Sie erzählt von ihrem juristischen Prozess gegen ehemalige Kollegen, die sie aus einem gemeinsamen Filmprojekt rausschmeißen wollen, weil sie sich für Israel einsetzt. Mansour und Mayer-Rüth diskutieren mit ihr die deutschen und französischen Rücktrittsforderungen gegen die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese und die Einführung eines Internationalen Tages gegen Islamfeindlichkeit in Berlin. Hier die in der Folge genannten links zu den antimuslimischen und antisemitischen Vorfällen in Berlin im Jahr 2024.
https://www.claim-allianz.de/content/uploads/2025/06/2024_claim_jahresbilanz_amr_berlin_web.pdf?x89392
https://report-antisemitism.de/documents/2025-05-20_rias-be_Antisemitische-Vorfaelle-Berlin-2024.pdf
Im BR-Podcast "Kaffee, extra schwarz" sprechen der Autor Ahmad Mansour und der Journalist Oliver Mayer-Rüth über das, was Deutschland bewegt: Polarisierung, Kriminalität, Krieg, Migration, Leistungsbereitschaft, Bildungsmisere. In knapp 30 Minuten beleuchten die beiden unterhaltsam, fundiert, provokant ein wichtiges Thema.
Mansour und Mayer-Rüth haben einen speziellen Blick auf Deutschland, geprägt von einem Lebensabschnitt in Israel, einem gemeinsamen Filmprojekt und der Haltung mittelalter weißer Männer. Sie analysieren, streiten, sticheln, provozieren. Mit Haltung, mit allem und scharf. Nur ohne Gendern und Wokeness. Alle zwei Wochen neu.
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Impressum
Autor: Oliver Mayer-Rüth
Redaktion: Susanne Glass - Ausland, Politik und Hintergrund
Hosts: Oliver Mayer-Rüth, Ahmad Mansour
Tonmischung: Christian Bähr
Grafik: Nadja Dall Armi