Rekordtemperaturen in Europa, leergefegte Straßen wie im Lockdown und massive wirtschaftliche Schäden, von denen nicht alle gesellschaftlichen Schichten gleich betroffen sind. Was kostet uns die Hitze langfristig und kurzfristig wirklich? Adam Tooze analysiert, warum das europäische BIP bis 2030 um fünf bis sieben Prozent schrumpfen könnte, welche Rolle die fehlende Klimatisierung im Vergleich zu den USA und China spielt, und warum der Zugang zu kühlen Räumen zu einer existenziellen Klassenfrage geworden ist.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Hitzewellen und technische Ausfälle bei Surplus
01:30 – Lockdown-Gefühle in Paris 03:30 – Allianz-Studie: Vernichten Hitze-Sommer das europäische Wirtschaftswachstum?
05:15 – Klima als Klassenfrage
07:14 – Europas Rückstand: Warum Wohnungen ohne Klimaanlage in China und den USA undenkbar sind 09:20 – Hitzearmbänder und Solarenergie: Die notwendige Anpassung an neue Realitäten
11:18 – Die gigantische Aufgabe der Gebäudesanierung in Europa
14:25 – Chinas Dominanz: Die industriepolitische Herausforderung beim Klimaanlagen-Ausbau
16:24 – Ausblick: Ist der Zug für reinen Klimaschutz bereits abgefahren?
18:41 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: Foto von Pawel Janiak auf Unsplash
Collage 02: Material: Getty Images via Unsplash
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