Deutschland steht vor einer wegweisenden Entscheidung: Ein zentraler Kapazitätsmarkt soll die Stromversorgung auch dann sichern, wenn Wind und Sonne ausbleiben – doch der Preis dafür könnte enorm sein. Laut einer Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft drohen zwischen 2030 und 2050 Mehrkosten von bis zu 435 Milliarden Euro, die am Ende die Verbraucher tragen. In dieser Episode spricht Dr. Wolf-Peter Schill (DIW Berlin) über die drängendsten Fragen zur Versorgungssicherheit in der Energiewende.
Die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung sieht den Bau von rund 12 Gigawatt neuer Gaskraftwerke vor – mit weniger Verbindlichkeit beim Thema Wasserstoff als noch unter der Ampelkoalition. Forscher warnen: Ein zentral gesteuerter Kapazitätsmarkt zementiert fossile Strukturen auf Jahrzehnte und drängt genau jene Technologien an den Rand, die für die Integration erneuerbarer Energien gebraucht werden, wie Großbatterien.
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Im Geladen-Podcast setzen sich Daniel Messling und Patrick von Rosen mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen Energiewende, Elektromobilität, Elektroautos und Batterieforschung auseinander. Dieser Podcast wird produziert für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
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