Der US-Geheimdienst CIA soll bereits vor Monaten damit begonnen haben, kurdische Gruppen im Irak und in Iran mit Waffen auszustatten. So haben das mehrere US-Medien berichtet, das Weiße Haus aber dementiert. Kürzlich hatte auch US-Präsident Donald Trump selbst kurdische Kämpfer als Bodentruppen für den Krieg in Iran im Gespräch gebracht, aber dann wieder einen Rückzieher gemacht. Er wolle, “den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist“.
Raphael Geiger, Türkei- und Iran-Korrespondent der SZ, ist von Istanbul in die irakisch-iranische Grenzregion gereist und hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Die autonome kurdische Region im Nordirak werde derzeit immer wieder von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen, sagt Geiger im SZ-Nachrichtenpodcast „Auf den Punkt“. Tausende Kämpfer seien dort bereit, gegen das iranische Regime zu kämpfen.
Dabei haben die Kurden mehrfach schlechte Erfahrungen mit US-Bündnissen gemacht, auch bereits mit Trump. Dennoch sehen sie jetzt eine realistische Chance, die Herrschaft der Mullahs in Teheran zu beenden - oder zumindest mit einem Guerilla-Kampf in den Bergen Chaos zu stiften, sagt Geiger.
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Die Reportage von Raphael Geiger aus dem irakisch-iranischen Kurdengebiet lesen Sie hier.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett
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