Bartolo Longo wurde am 19. Oktober 2025 heiliggesprochen – ein früherer Spiritist, der zum „Apostel des Rosenkranzes“ wurde. Seine Lebensgeschichte ist ein eindrucksvolles Zeugnis für Umkehr und Glauben.
Geboren am 10. Februar 1841 in Latiano, Italien, wandte sich Bartolo Longo während seines Jurastudiums in Neapel dem Okkultismus und Spiritismus zu und wurde sogar als „Priester des Satans“ bezeichnet.
Heute führt uns eine geistliche Reise in das Herz Italiens, nach Pompeji – doch nicht zu den Ruinen des antiken Vulkanausbruchs, sondern zu einem Ort der lebendigen Hoffnung, des Gebets und der Barmherzigkeit: zum Heiligtum der Gottesmutter vom Rosenkranz.
Dort wirkte ein Mann, der auf ganz besondere Weise den Weg vom Abgrund zur Heiligkeit gegangen ist: der heilige – Bartolo Longo.
Doch wie kann ein Mensch, der einst in dunklen spiritistischen Kreisen gefangen war, zum „Apostel des Rosenkranzes“ und zum Bauherrn eines Marienheiligtums werden?
Wie führt Gott Menschen, die ganz am Rand stehen, mitten in Sein Herz zurück?
Bevor wir diesen Fragen gemeinsam nachgehen, darf ich Kaplan Dr. Tobias Hauenstein begrüssen.