Was jetzt?

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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

Episode List

Update: Warum die Union gegen den Sozialstaat wettert

Feb 2nd, 2026 4:03 PM

Der unionsnahe Unternehmerverband CDU-Wirtschaftsrat hat eine "Agenda für Arbeitnehmer" vorgelegt – und fordert darin eine deutliche Begrenzung der Sozialabgaben. So wird unter anderem die Abschaffung diverser Leistungen wie Zahnarztbehandlungen oder Kürzungen etwa beim Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat am Sonntag die Erhöhung der Wochenarbeitszeit gefordert, das sei "wirklich nicht zu viel verlangt". Zuvor hatte es eine Debatte über die sogenannte Lifestyle-Teilzeit gegeben. Ist die Union sich einig darin, dass sie den Sozialstaat weiter beschneiden will? Und ist das im Wahljahr ihre einzige Strategie in Anbetracht der schwächelnden deutschen Wirtschaft? Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im Podcast ein.Regierungsvertreter des Iran und der USA wollen einem iranischen Bericht zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Die Nachrichtenagentur Tasnim meldet, in den kommenden Tagen sei ein Treffen zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff geplant. Ort und Zeitpunkt des potenziellen Treffens sind demnach noch nicht bekannt. Außerdem haben die USA die Angaben bislang nicht bestätigt. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hatte am Wochenende mitgeteilt, dass der Iran nun auch die Armeen europäischer Staaten, so auch die Bundeswehr, als Terrororganisationen einstufen werde.Außerdem im Update: In Schleswig-Holstein sind fünf Männer festgenommen worden. Sie sollen rund 16.000 Lieferungen nach Russland geschickt haben – auch an Rüstungsunternehmen.Und sonst so? Posthumer Grammy für Fela Kuti Moderation und Produktion: Hannah GrünewaldRedaktion: Simone Gaul, Rita LauterMitarbeit: Mira SchremsFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Teilzeitarbeit: Work-Streit-Balance"Agenda für Arbeitnehmer": Sozialverband nennt Forderungen des CDU-Wirtschaftsrates "verstörend"Forderung des CDU-Wirtschaftsrates: Bundesregierung plant keine Privatisierung der ZahnarztkostenKonflikt zwischen dem Iran und den USA: USA und Iran planen offenbar Wiederaufnahme von GesprächenEU-Terrorliste: Iran bestellt Botschafter aller EU-Länder einKonflikt mit den USA: Iran zeigt sich zu Verhandlungen mit den USA bereit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

In Gaza öffnet sich das Tor zur Welt

Feb 2nd, 2026 4:55 AM

Nach einem Testlauf am Sonntag soll am heutigen Montag der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Mai 2024 wieder öffnen – wenngleich unter strikten Bedingungen. Am Samstag wurden unterdessen bei israelischen Luftangriffen nach Angaben der palästinensischen Behörden mindestens 32 Menschen getötet. Ist die Öffnung Rafahs unter diesen Umständen ein echter Schritt in Richtung Frieden? Seine Einschätzung dazu teilt ZEIT-Korrespondent Jan Roß im Podcast.Die Gewerkschaft Ver.di hat für diesen Montag fast bundesweit zu Streiks im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Im Podcast erklärt Matthias Kirsch die Hintergründe – und analysiert, was der Streik für Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit bedeutet.Und sonst so? Einmal Trevi-Brunnen? Zwei Euro, bitte. Moderation und Produktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Lisa Pausch, Mira SchremsFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Gazastreifen: Das erste konkrete Stück NachkriegsrealitätLiveblog: Krieg in Gaza: Grenzübergang Rafah für begrenzten Personenverkehr wieder geöffnetGazastreifen: Tote bei israelischen Luftangriffen – Kritik aus Ägypten und KatarStreik im ÖPNV: Alles, was Sie zum Streik im Nahverkehr wissen müssenÖffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr am Montag aufVer.di: Streiks im öffentlichen NahverkehrArbeitszeitgesetz: Gewerkschaften drohen mit Protesten gegen Änderung des Arbeitsschutzes Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wenn der Winter zur Waffe wird

Feb 1st, 2026 4:55 AM

Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur kommt es in Kyjiw seit Wochen zu weitreichenden Strom-, Heizungs- und Wasserausfällen. Hunderttausende Menschen sind zeitweise ohne grundlegende Versorgung. Russlands Präsident Wladimir Putin ließ die Ukraine auch während direkter Gespräche mit der Ukraine und den USA am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi angreifen. Nun soll es nach Angaben Russlands auf Bitten von US-Präsident Donald Trump keine Angriffe mehr geben, da die Gespräche weitergeführt werden sollen. Parallel dazu hält die ukrainische Führung an dem Ziel fest, die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt bis Ende des Jahres zu erfüllen. Wie realistisch das ist und wie es den Menschen in Kyjiw derzeit geht, ordnet die ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein.Bei der Handballeuropameisterschaft hat Deutschland das Finale erreicht. Das Team des Deutschen Handballbundes setzte sich im Halbfinale in Herning mit 31:28 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die erste EM-Medaille seit zehn Jahren. Sportlich geht Deutschland trotz Außenseiterrolle ohne großen Druck ins Endspiel. Der bisherige Turniererfolg ist vor allem auf die starke Defensive zurückzuführen. Gegner Dänemark gilt als amtierender Weltmeister und mit Heimvorteil als Favorit. Wie die Chancen der deutschen Mannschaft stehen, ordnet Fabian Scheler, Sportredakteur und Podcast-Host der ZEIT, ein. Und sonst so: "Streets of Minneapolis": Bruce Springsteen erweitert die Playlist des Protests.Moderation und Produktion: Rita LauterMitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin RolleFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur FolgeEnergieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit BacksteinenStromausfälle in Kyjiw: Für Freiheit frierenLage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben"Vitali Klitschko: "Putin will die Leute zwingen, die Stadt dauerhaft zu verlassen"Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?Krieg in der Ukraine: Donald Trump kündigt einwöchige Angriffspause für Kyjiw anLiveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland hat in der Nacht Angriffe auf Energieanlagen ausgesetztUkrainekrieg: Trilaterale Ukrainegespräche in Abu Dhabi beendetHandball-EM: Deutschland zieht ins Finale der Handball-EM einHandball-EM-Halbfinale: Warum der Trapattoni des Handballs recht hatHandball: Kroatiens Trainer kritisiert Spielplan bei der EuropameisterschaftHandball-EM: Dänemark folgt Deutschland ins Finale der Handball-EMHandball-EM: Eine Niederlage, die Potenzial hat  Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Spezial "Der Wahlkreis": Das Disneyland der Rechten

Jan 31st, 2026 10:55 AM

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist schon lange der Bad Boy der EU, Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte ihn schon mal frotzelnd mit  “hello, dictator”: Daheim höhlt Orbán den Rechtsstaat aus, in Brüssel legt er Veto gegen Ukraine-Hilfen ein. Und zu Hause scheint Orbán den Machterhalt perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren regiert er in Ungarn, wurde dreimal wiedergewählt und kann auf eine Zweidrittelmehrheit im Parlament zurückgreifen. Das System Orban fasziniert Rechte weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern auch das Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn zu lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orban-Fan, worüber sie heute nicht mehr so gerne spricht.In einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? Der Wahlkreis” sprechen Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über Orbáns Begriff der “illiberalen Demokratie” und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was unterscheidet seinen Autoritarismus von dem in Russland und warum ist er für Rechte gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über all die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen – und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt vor den nächsten Wahlen zu bröckeln?Der nächste Wahlkreis erscheint am 28. Februar.Moderation: Lisa CaspariProduktion: Pool Artists SHOWNOTESWie sich die amerikanische Rechte in Ungarn verliebte (New York Times)Eine große New-Yorker-Reportage über die Amerika-Leidenschaft der amerikanischen RechtenOrbans Rede bei CPACBela Greskovits über Orbans System der Civic CirclesEin Ideologe des Orban-Regimes über Orbans RegierungstechnikOrbans Rede zur illiberalen DemokratieEine interessante Analyse zu Orbans Grundsatzreden 2014 - 2023  Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wird es bald leichter, eine Spenderniere zu bekommen?

Jan 31st, 2026 4:55 AM

Die Spende von Nieren soll vereinfacht werden, der Bundestag plant eine entsprechende Änderung des Transplantationsgesetzes. Bislang müssen Nierenspender und -empfänger entweder Verwandte ersten oder zweiten Grades sein, Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, Verlobte, oder sie müssen "in besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig nahestehen". So soll verhindert werden, dass Menschen aus wirtschaftlichen Interessen Organe spenden. Künftig soll die sogenannte Überkreuzspende ermöglicht werden. Das bedeutet: Wenn eine Person einer anderen eine Niere spenden möchte, das aber nicht geht, weil sie nicht kompatibel sind, dann darf sich dieses Paar an eine Stelle wenden und mit einem anderen Spenderpaar zusammengebracht werden, deren Beteiligte ebenfalls nicht kompatibel sind. Man darf dann, sofern kompatibel, die Niere an den jeweils anderen Empfänger spenden. Mit den Details hat sich Gesundheitsredakteur Ingo Arzt auseinandergesetzt. Seit Wochen brennen in Südamerika Wälder. In Chile sind mindestens 20 Menschen durch die Feuer getötet worden, in Argentinien sind in Patagonien viele geschützte Naturwälder verbrannt. Touristen mussten in Sicherheit gebracht werden, hohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. Der argentinische Präsident Javier Milei hat am Freitag den Notstand ausgerufen. Wieso breiten sich die Brände in den südamerikanischen Ländern so schnell aus? Das liegt an mehreren Faktoren und hat auch mit Milei selbst etwas zu tun. Die Journalistin Sophia Boddenberg berichtet für uns aus Argentinien und ordnet die Brände ein. Und sonst so? Weniger Gift in den Meeren – dafür mehr in den Menschen Moderation und Produktion: Simone GaulRedaktion: Constanze KainzMitarbeit: Lisa Pausch, Mira SchremsFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:Organspende: Wird Deutschland jetzt Organspenderland?Xenotransplantation: "Die Nieren arbeiten, als kämen sie von einem gesunden Lebendspender"Organtransplantation: Gesetzesänderung soll mehr Nierenspenden ermöglichenKlimakrise: Wie steht’s denn nun wirklich ums Klima?Chile: Zehntausende müssen in Chile vor Waldbränden flüchtenArgentinien: Patagonien kämpft gegen schwere Waldbrände Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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