AfD-Parteitag: Streit trotz Umfragehoch
Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau. Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT, hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich zuschneidet. Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone 250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache US-Verfassung: We, the President Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Welche Krankschreibung kommt denn jetzt? (Update)
Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen. Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.« Wie könnte also eine Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT. Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine Einschätzung zum Rücktritt. Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Link zur Folge: Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank? Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht wiederholen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Reformpaket: Was haben Arbeitnehmer davon?
Das neue Reformpaket der Bundesregierung hält für Arbeitnehmer einige Veränderungen bereit: Die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft und Unternehmen können einfacher und länger Verträge befristen. Bei den Gewerkschaften ist die Resonanz aber eher gemischt. Was bedeuten die Einschnitte für die Arbeitnehmer? Und wo profitieren sie von den Reformen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hannah Scherkamp aus dem Arbeitsressort der ZEIT. Die Weimarer Republik gilt bis heute als abschreckendes Beispiel für politische Instabilität. Mit 14 Wahlen, die manchmal nur wenige Monate nacheinander stattfanden, ging die Republik langsam dem Ende entgegen. Die politische Mitte verlor kontinuierlich an Zustimmung, und die NSDAP wuchs. Wo genau die NSDAP die Wahlen gewonnen hat, können Leserinnen und Leser in einer neuen interaktiven Karte der ZEIT entdecken. Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat an der Karte mitgearbeitet und spricht im Podcast über den Erfolg der NSDAP und ob heute in Deutschland ähnliche Gefahren drohen. Und sonst so? Taylor Swift heiratet (vielleicht) im Madison Square Garden. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Christian Vooren und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets Weimarer Republik: Wie die Demokratie ihre Mehrheit verlor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Was die Regierung bei Steuern, Arbeit und Bürokratie ändern will
Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf ein umfassendes Reformpaket geeinigt. Es betrifft unter anderem Rente, Steuerpolitik, den Arbeitsmarkt und den Bürokratieabbau. Der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak spricht von einem „Misstrauensvotum gegen die Bürger“ und die AfD von einer „herben Enttäuschung“. Ist die Reform vergleichbar mit der Agenda 2010? Und wird sie die gewünschten Effekte bringen? Diese und weitere Fragen zum Reformpaket beantwortet Mark Schieritz, stellvertretender Chef des Politikressorts der ZEIT. Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nochmals gestiegen. Insgesamt sind bisher rund 2.300 Menschen tot aus den Trümmern geborgen worden. Auch das deutsche THW ist vor Ort und unterstützt die Rettungsarbeiten, Kai Pietsch berichtet darüber. Er koordiniert für das THW den Einsatz in Venezuela. Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag mit massiven Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kiew wurden 18 Menschen getötet und 90 weitere verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor einem russischen „Großangriff“ gewarnt. Und sonst so? Vögel in der Ukraine bauen Nester aus den Glasfaserkabeln von Drohnen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Ein kleines bisschen Neoliberalismus Daten und Visualisierung: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die Steuerreform für Sie Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets Erdbeben in Venezuela: »Beim kleinsten Knall fangen die Leute an zu rennen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Neue Kinder braucht das Land
Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32 Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland. Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ... Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten Stand seit 1997 Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen! Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit Nachkriegszeit Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen! Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress! Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland jetzt ein Taliban aus Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa erpressen Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel Afghanistan: Das bisschen Leben Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan abschieben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.