Als laut und vor allem gefräßig stand der Spatz einst im Fadenkreuz der Schädlingsbekämpfung. Kopfgelder wurden auf ihn ausgesetzt, Spatzenkriege geführt und in China an die zwei Milliarden Tiere erschlagen - mit verheerenden Folgen. Ein Podcast von Inga Pflug (BR 2026)
Credits:
Autorin: Inga Pflug
Redaktion: Yvonne Maier
Regie: Frank Halbach
Technik: Laura Picerno
Sprecher: Rahel Comtesse, Johannes Hitzelberger
Im Interview:
- Prof. Dr. Marc Andre Matten, Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Historiker des zeitgenössischen China
- Dr. Angelika Nelson, Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) in Cham, Biologin und Ornithologin
- Prof. Dr. Markus Hirte, geschäftsführender Direktor des mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg ob der Tauber, Rechtshistoriker
- Prof. Dr. Jutta Nowosadtko, Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (Universität der Bundeswehr), Historikerin
Literatur:
Markus Hirte und Andreas Deutsch (Hg.): Hund und Katz – Wolf und Spatz. Tiere in der Rechtsgeschichte. --- Katalog des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg ob der Tauber zur gleichnamigen Ausstellung, ergänzt durch zahlreiche Essays rund um Tier und Recht.
Weiterführender Link:
www.lbv.de
Podcast-Tipp:
Von wegen Dreck-Spatz! Der Spatz ist ein echter Sauber-Vogel
KOMMUNISTISCHES CHINA: Mao Zedong
In China ist er bis heute Kult. Kein anderer marxistischer Führer - nicht einmal Stalin - stand so sehr im Zentrum eines Personenkultes wie der "Himmelssohn" und "große Vorsitzende" Mao Zedong. Der Diktator, der den "Sprung nach vorne" initiiert und die Kulturrevolution ausgerufen hat, ist verantwortlich für den Tod von Millionen Menschen.
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