DAX-CEOs verdienten 2025 mehr, ihre Unternehmen aber nicht / Nach Rekord-Bilanzsaison – hält die Rally der US-Börsen an?
Die Topmanager aus dem Dax haben 2025 rund 3,9 Millionen Euro jährlich verdient und somit vier Prozent mehr als noch im Jahr 2024, wie aktuelle Berechnungen der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der TU München zeigen. Allerdings tut sich in den Vorständen eine Schere auf: Die CEO-Gehälter wachsen deutlich stärker als im Rest des Vorstands. Handelsblatt-Chefreporterin Tanja Kewes erklärt die Gründe für die „neuen Machtverhältnisse“. Bis zu 10,9 Millionen – diese Dax-Vorstände verdienen am meisten Im zweiten Teil der Sendung geht es heute um die Bilanzsaison an der Wall Street, die sich langsam dem Ende neigt: Die Gewinne der im S&P 500 notierten Konzerne sind laut Daten des Analysehauses Factset im Vergleich zum Vorjahresquartal um 47 Prozent gestiegen. So steile Anstiege sieht man sonst eher nach Rezessionen oder Katastrophen. Warum die Stimmung gerade so gut ist und wie nachhaltig der derzeitige Boom an der Wall Street ist, darüber spricht Handelsblatt-Volontär Gökay Gürsoy mit Astrid Dörner, Chefreporterin Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt. US-Konzerne hochprofitabel – wie lange trägt die Rally? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
So riskant finanziert Thyssenkrupp seine Zerschlagung / Zinserwartung steigt, Goldpreis aber auch – Experte ordnet ein
Thyssenkrupp will seine Transformation mit einem ungewöhnlichen Finanzierungsmodell vorantreiben. Nach Informationen des Handelsblatts soll der Umbau über neue Kreditlinien der Töchter finanziert werden, besichert mit Vermögenswerten. Das kann Liquidität bringen – birgt aber Risiken. Im Podcast erklärt Handelsblatt-Industriereporterin Isabelle Wermke, ob das Modell wirklich Zukunft hat – oder ob Thyssenkrupp aus Finanzierungsnot seine Konzernsparten verramscht. Zum Artikel: So riskant finanziert der Ruhrkonzern seine Zerschlagung Im zweiten Teil der Sendung geht es dann um den Goldmarkt, der sich entgegen der allgemeinen Logik entwickelt: Normalerweise sinkt der Goldpreis, wenn Zinsen steigen – oder drohen zu steigen. Aufgrund der erhöhten Inflation infolge des Irankriegs wartet der Markt nur darauf, dass die US-Zentralbank im September die Zinsen erhöht. Doch trotz dieser Erwartungen steigt der Goldpreis seit Anfang des Monats. Mark Valek vom Vermögensverwalter von Incrementum aus Liechtenstein ist Goldexperte und einer der Herausgeber des „In Gold we Trust“-Reports. Im Podcast beleuchtet er die ungewöhnliche Situation am Goldmarkt. Zum Artikel: So riskant finanziert der Ruhrkonzern seine Zerschlagung Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
500 Milliarden für KI: Nvidias fragwürdiger Wall-Street-Deal / Warum der MSCI World riskanter wird
Nvidia-Chef Jensen Huang plant einen denkwürdigen Deal an der Wall Street: Der Chiphersteller verkündete am Montag, dass die Finanzhäuser Apollo, Blackstone, Blackrock, Brookfield, Goldman Sachs und KKR in großem Stil investieren werden. Sie sollen über ihre Kunden 500 Milliarden Dollar an langfristigen Finanzierungen einsammeln, um den Ausbau von KI-Infrastruktur zu finanzieren. Warum dieser Deal so ungewöhnlich ist und welches Risiko er entlarvt, erklärt Handelsblatt-Chipreporter Joachim Hofer im Podcast. Zum Artikel: Nvidia plant Mega-Deal mit Wall-Street-Investoren Zum Artikel: Nvidia macht Kunden zu Abhängigen Im zweiten Teil der Sendung geht es um den wohl beliebtesten ETF der Deutschen: den MSCI World. Der wird immer chiplastiger – ist er damit immer noch das zuverlässige Investment, auf das Anleger so gerne bauen? Das ordnet Haluka Maier-Borst ein, der beim Handelsblatt das Team Datenjournalismus leitet. Zum Artikel: MSCI World wird zum Chip-ETF – für wen lohnt er sich noch? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
Nahostexperte: Diese Szenarien gibt es für ein Ende des Irankriegs / So erfolgreich ist Berkshire nach Warren Buffett
Am Samstag hat die iranische Regierung neue Bedingungen für die Öffnung der Straße von Hormus gestellt. Was der Iran von den USA fordern kann und welche Szenarien es für eine Lösung des Konflikts gibt, erklärt der Nahostexperte und Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad im Podcast. Außerdem beleuchtet er, ob der Iran eine Gebühr für die Durchfahrt der Straße von Hormus erheben könnte. Im Schwerpunkt der Folge geht es um die berühmteste Holdinggesellschaft der Welt: Berkshire Hathaway. Am Samstag hat Berkshire die aktuellen Quartalszahlen vorgelegt, und die sind ein Erfolg für Greg Abel, den Nachfolger des legendären und jahrzehntelangen Berkshire-Chefs Warren Buffett. Was Abel richtig macht, beschreibt die Handelsblatt-Chefreporterin für Finanzen, Astrid Dörner, die für das Handelsblatt lange aus New York berichtet hat. „Profi-Investoren werden die nächste Bitcoin-Rally antreiben“ Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
Dürre und Niedrigwasser belasten Wirtschaft – Covestro-CPO im Gespräch / Deutsche Unternehmen profitieren vom US-KI-Boom
Die Auswirkungen vom starken Niedrigwasser in Deutschlands Flüssen diesen Sommer sind extrem: In Summe könnten die wirtschaftlichen Folgen so groß sein, dass sie laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) das ohnehin kleine Wirtschaftswachstum hierzulande in diesem Jahr komplett zunichtemachen könnten. Wegen der alarmierend niedrigen Flusspegel hat der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger gestern die Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft zu einem Spitzengespräch nach Bonn eingeladen. Außerdem will das Bundesverkehrsministerium jetzt Maßnahmen auf den Weg bringen. Mit in Bonn dabei war Ferdinand Rammrath, der Chief Procurement Officer des Chemieunternehmens Covestro, das in Deutschland drei Standorte am Rhein hat und diese Wasserstraße entsprechend stark nutzt. Laut Prognos-Zahlen ist die Chemieindustrie auch die Industrie, die mit Abstand am stärksten von den niedrigen Pegelständen betroffen ist. Wie sich die Situation auf Covestro auswirkt, erklärt Rammrath in dieser Podcast-Folge. Zum Artikel: Dürre in Deutschland – der Kampf um Wasser hat längst begonnen Außerdem: Stromnachfrage in den USA wird derzeit zum großen Wachstumstreiber für deutsche Unternehmen. Eine ganze Reihe börsennotierter Unternehmen kann dieser Tage außergewöhnlich starke Halbjahreszahlen präsentieren – und zwei- bis dreistellige Zuwächse bei den Aktienkursen binnen eines Jahres. Welche das sind, hat Handelsblatt-Volontär Gökay Gürsoy mit Energiereporterin Catiana Krapp besprochen. Zum Artikel: Deutsche Konzerne profitieren massiv vom Rechenzentren-Boom Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen